Suche

68. Alarmbereitschaft dringend empfohlen

Seit Etappe 65 beschäftigen wir uns mit der globalen Zukunftsvorhersage von Jesus. Jesus weist dabei auf seine Wiederkunft hin. Er sagt, dass er dann global sichtbar mit großer Macht und Herrlichkeit erscheinen wird. Wie soll man sich auf dieses großartige Ereignis einstellen? Diese Frage erklärt Jesus im folgenden Bibeltext.

„…Es ist wie bei einem Mann, der verreist. Er verlässt das Haus und überträgt die Verantwortung dafür seinen Bediensteten. Jedem teilt er seine Aufgabe zu, und dem Türhüter schärft er ein, besonders wachsam zu sein. Darum seid auch ihr wachsam! Ihr wisst ja nicht, wann der Herr des Hauses kommt – ob am Abend, gegen Mitternacht, zum ersten Hahnenschrei oder früh am Morgen. Sorgt dafür, dass er euch nicht im Schlaf überrascht. Was ich euch hier sage, das sage ich allen: Seid wachsam!“

Die Bibel, Markus-Evangelium Kapitel 13, Verse 34-37

Wovor warnt Jesus? Einschlafen aufgrund der langen Wartezeit bis zu seiner Wiederkunft. Aber was soll denn schon passieren? Wir lesen im gleichen Kapitel von immer unüberschaubarer werdenden Wirren, von Verführung durch Falschaussagen religiöser Leute (vgl. Markus 13,21-23). Sind wir gerüstet gegen solche Angriffe aus dem Lager der scheinbar Gottesfürchtigen? Ich möchte drei aktuelle Beispiele anreißen:

  • Die Einen behaupten, die Bibel sei nicht Gottes Wort, aber sie enthalte Gottes Wort. Was dann als Gottes Wort zu betrachten ist, wollen sie selbst herausfinden. – Frage: Wer darf festlegen, was gilt?

  • Die Anderen deuten klare biblische Wahrheiten ins Gegenteil um: So werden beispielsweise homosexuelle Partnerschaften gesegnet, obwohl Gott Homosexualität hasst und als Sünde bezeichnet – wenngleich er den Sünder liebt und ihm nachgeht. – Frage: Wer hat die Deutungshoheit? Wer darf interpretieren, was nicht im Text steht?

  • Wieder Andere verfallen in enge gesetzliche Normen und Formen, deren Einhaltung sie fordern oder erwarten. In der Angst, etwas falsch zu machen, ersticken sie Gottes Liebe und seine Freiheit. – Frage: Was lehrte Jesus: Die formale Einhaltung von Gesetzen oder Nachfolge in einer engen Gottesbeziehung?

Also wo geht’s jetzt lang? Wo finden wir göttliche Weisheit und richtungweisende Klarheit für eine konkrete Situation? Eine Antwort finden wir in folgendem Bibeltext:


„Wem es unter euch aber an Weisheit fehlt, der erbitte sie von Gott, der allen vorbehaltlos gibt und niemandem etwas zum Vorwurf macht: Sie wird ihm zuteil werden.“ Die Bibel: Jakobus 1,5


Jesus lehrt keine Angst vor irgendwelchen unüberschaubaren Situationen. Stattdessen will er uns mit dieser Beispielgeschichte vom Türhüter vor Augen malen, dass wir das Ziel nicht aus dem Blick verlieren: Die Wiederkunft von Jesus. Letztlich geht es um Jesus als Person! Wir dürfen Gott um Weisheit bitten, wenn wir unsicher sind. Wer konsequent mit Jesus unterwegs ist, muss sich keine Sorgen machen wegen der Verführung. Aber die Alarmbereitschaft sollte nicht unterbrochen werden, indem wir uns eine ‚Auszeit‘ von Jesus nehmen.


Wachen heißt also, beständig mit Jesus unterwegs sein. Reden Sie mit Jesus? Hören Sie hin, wenn er etwas an Ihrem Lebensstil ändern möchte? Wollen Sie tun, was Jesus sagt?


Tamara Schüppel

Schreiben Sie mir eine E-Mail

mit Ihren Kommentaren und Fragen.

Ich freue mich über Ihre Nachricht!

Darf ich mich als Ihr

Erkundungstour-Begleiter

vorstellen?