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83. Auftrag und Beglaubigung

Aktualisiert: 28. Dez 2020

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Wir sind bei der letzten Etappe im Markus-Evangelium angekommen:


Schließlich zeigte sich Jesus den elf Jüngern selbst, als sie beim Essen waren. Er rügte ihren Unglauben und Starrsinn, weil sie denen nicht hatten glauben wollen, die ihn als Auferstandenen gesehen hatten. Dann sagte er zu ihnen: „Geht hinaus in die ganze Welt und macht die Freudenbotschaft Gottes allen Menschen bekannt. Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer ungläubig bleibt, wird von Gott verurteilt werden. Folgende Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, wenn sie Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden, Kranken, denen sie die Hände auflegen, wird es gut gehen.“

Nachdem der Herr mit ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich an die rechte Seite Gottes. Sie aber gingen überall hin und predigten die gute Botschaft. Der Herr wirkte durch sie und bestätigte ihr Wort durch wunderbare Zeichen.

Die Bibel, Markus-Evangelium Kapitel 16, Verse 9-14


Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen: Gefangennahme – Kreuzigung – Grablegung – drei Tage danach Auferstehung – Erscheinung des Auferstandenen zu unterschiedlichen Zeiten für viele verschiedene Personen – Auftrag für Nachfolger und deren Bevollmächtigung – und schließlich die Rückkehr von Jesus zu Gott.


Bevor er zu Gott zurückkehrte, lieferte er innerhalb von 40 Tagen seinen Zeugen sichere Beweise, dass er lebt. Er gab ihnen klare Anweisungen und redete mit ihnen über die Herrschaft Gottes (vgl. Apostelgeschichte 1,2-4).

Als Jesus geht, lässt er seine Nachfolger mit einem wichtigen Auftrag zurück. Sie sollen das weiterführen, was er selbst begann: Die Freudenbotschaft weitersagen. Bis heute ist dazu jeder aufgerufen. Jeder, der sich zu Jesus bekennt, hat zugleich diesen Auftrag: Sagen Sie es weiter! Sagen Sie Ihren Verwandten, dass Jesus lebt. Reden Sie mit Ihren Freunden und Kollegen darüber, dass Jesus kam, um uns zu zeigen, wie Gott ist. Erzählen Sie Ihren Nachbarn, dass nur Jesus uns von all dem Dreck befreien kann, der uns vom gerechten Gott trennt! Nutzen Sie selbst Ihre Chance und antworten Sie auf Gottes Angebot. Er nimmt Ihre Entscheidung ernst.


Jesus lässt seine Nachfolger nicht allein mit diesem großen Auftrag. Was er verspricht, gilt bis heute: Gott wird sich mächtiger erweisen, als der Böse. Deshalb werden durch die Jesus-Nachfolger Menschen von der Herrschaft des Bösen befreit. Wenn Jesus-Nachfolger unterwegs sind, um die gute Botschaft von Gott weiterzusagen, bleiben das keine leeren Worte. Stattdessen verspricht Jesus, der Mensch gewordene Sohn Gottes, dass er übernatürlich durch die Glaubenden wirken wird.


Sie fragen sich, ob man das heute erleben kann? Ja. Gott ist der gleiche wie damals, sein Auftrag gilt uns genauso. Wenn wir Christen in seinem Namen unterwegs sind, gelten uns auch die gleichen Zusagen. Sind Sie dabei?

Jesus bestätigt bis heute sein Wort und seine Zeugen. Wie und wann er was tut, ist seine Entscheidung, nicht die eines Menschen. Aber wir dürfen ihm vertrauen! Durch Jesus geschehen bis heute übernatürliche Dinge, das ist sicher.


Tamara Schüppel