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R06. Der Weg der Weisheit

Aktualisiert: Feb 9

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Was Menschen von Gott wissen können, beschäftigte uns in Etappe R05. In Etappe R06 bis R08 erfahren wir, weshalb Gott zornig reagiert und wie sich sein Zorn ausdrückt.

Die Verse 21 und 32 des fortlaufenden Bibeltextes bilden für mich einen Rahmen für drei dazwischen stehende Aspekte. Dieser Rahmen (Fettdruck) macht uns das Verstehen leicht; die drei Aspekte behandeln wir in drei Etappen:


Trotz allem, was sie von Gott wussten, ehrten sie ihn aber nicht als Gott und brachten ihm auch keinerlei Dank. Stattdessen verloren sich ihre Gedanken ins Nichts, und in ihrem uneinsichtigen Herzen wurde es finster.

Sie hielten sich für Weise und wurden zu Narren. Die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauschten sie mit Bildern von sterblichen Menschen, mit Abbildern von Vögeln, vierfüßigen und kriechenden Tieren.

Darum hat Gott sie den Begierden ihres Herzens ausgeliefert; er hat sie ihrer Unsittlichkeit überlassen, so dass sie ihre eigenen Körper schändeten.

Obwohl sie wissen, dass jeder, der so handelt, nach Gottes Gesetz den Tod verdient, tun sie es nicht nur selbst, sondern finden es auch noch gut, wenn andere es ebenso machen.

Die Bibel, Römer 1,21-24+32

[Zitatangabe Bibel: Benutzen Sie gern die Erläuterungen im Bibel-Navigator.]


Viele Menschen meinen, ohne Gott klüger und besser dran zu sein. Deshalb erlaubt Gott ihnen, sich selbst ins Unglück zu stürzen.

Statt auf Gott vertrauen sie auf Sternbilder, Talisman und Glücksbringer. Sie suchen Halt und Hilfe im Aberglauben, in fernöstlichen religiösen Übungen, in okkulten Praktiken. Millionen moderner Menschen werden mit falschen Versprechen betrogen. Schlimmstenfalls wird man von Mächten der Finsternis abhängig. Viele verbergen ihre Sehnsucht nach überirdischer Beziehung unter dem Deckmäntelchen des Scherzes. Aber die innere Leere bleibt, wenn man den Schöpfer ausklammert.

Wer keinem Schöpfer verantwortlich ist, kann scheinbar mit seinem Körper machen, was er will. Leider begrenzt sich das nicht nur auf den eigenen Körper. Nehmen wir beispielsweise das Thema Abtreibung ungeborenen Lebens. ‚Mein Bauch gehört mir.‘ - Dieser Slogan vernachlässigt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Empfinden des Kindes im Mutterleib. Wer darf festlegen, ab welchem vorgeburtlichen Monat ein Kind das Recht auf Leben hat? Wer darf festlegen, welches Leben nicht lebenswert ist? Ist diese Körperschändung rechtmäßig?

Weisheit ohne Gott endet oft auf schrecklichen Irrwegen und scheitert daran, dass es außerhalb von Gott keine allgemeingültige Verantwortung gibt. Menschliche Ethik und Moral beziehen Werte aus Zeitgeist und kultureller Prägung.

Gottes Wertmaßstab ist hingegen unabhängig und objektiv. Unvermeidbar folgt die Abrechnung bei Gott – nach seinen Wertmaßstäben. Verdient das, was Menschen tun, die schreckliche Gottesferne, die niemals endet? Ja. Aber jeder darf ehrlich zu Gott umkehren. Die Entscheidungsfreiheit ist auf die menschliche Lebenszeit begrenzt. Gott liebt die Menschen; er möchte jeden retten vor diesem Tod. (vgl. Etappe R04)


Deshalb bin ich mit meinem Retter Jesus unterwegs. Ich lese die Bibel, damit ich immer besser göttliche Weisheit lerne und anwenden kann. Ich bespreche mit Gott, was ich plane. Ich danke ihm für viele schöne Dinge und besonders für seine Rettungsaktion. Weisheit, die von Gott kommt, ist Weitblick über den Tod hinaus. Ich bleibe meinem Schöpfer verantwortlich. Der Weg zu Gottes Weisheit ist wirklich erstrebenswert. Welche Schritte planen Sie?


Tamara Schüppel

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