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J41 Achtung: Der Menschenmörder und Lügner

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Achtung: Der Menschenmörder und Lügner
Achtung: Der Menschenmörder und Lügner

Jesus sagt, dass Gott sein Vater ist. Seine Gegner berufen sich auf Abraham, das Vorbild aller Gottesfürchtigen. Die Wahrheit geht uns alle an:

 

„Unser Vater ist Abraham!“, protestierten sie. „Nein“, erwiderte Jesus, „wenn ihr wirklich Nachkommen Abrahams wärt, würdet ihr auch so handeln wie er. Stattdessen versucht ihr, mich zu töten – mich, der euch die Wahrheit sagt, die ich von Gott habe. So etwas hat Abraham nicht getan. Nein, ihr handelt so, wie euer wirklicher Vater!“

„Wir sind keine unehelichen Kinder!“, widersprachen sie. „Wir haben nur einen einzigen Vater, und das ist Gott!“ „Wenn Gott euer Vater wäre“, hielt Jesus ihnen entgegen, „dann würdet ihr mich lieben. Denn ich bin von Gott her zu euch gekommen, in seinem Auftrag und nicht von mir aus. Warum ist mein Reden nur so unverständlich für euch? Weil ihr mein Wort gar nicht hören könnt. Euer Vater ist nämlich der Teufel, und ihr wollt das tun, was euer Vater will. Er war von Anfang an ein Mörder und hat die Wahrheit immer gehasst, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er lügt, entspricht das seinem ureigensten Wesen. Er ist der Lügner schlechthin und der Vater jeder Lüge. Und gerade weil ich die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer von euch kann mir denn irgendeine Sünde nachweisen? Wenn ich aber die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir dann nicht? Wer Gott zum Vater hat, hört auf das, was Gott sagt. Aber ihr hört es nicht, weil ihr nicht von Gott stammt.“

„Haben wir nicht recht?“, empörten sich die Juden. „Du bist ein samaritanischer Teufel, ein Dämon hat dich in seiner Gewalt!“ „Nein“, sagte Jesus, „ich bin nicht von einem Dämon besessen, sondern ich ehre meinen Vater. Aber ihr beleidigt mich! Doch ich suche keine Ehre für mich selbst. Das tut ein anderer, und das ist der Richter! Ja, ich versichere euch: Wer sich nach meinen Worten richtet, wird den Tod in Ewigkeit nicht sehen.“ 

Da sagten die Juden: „Jetzt sind wir sicher, dass du von einem Dämon besessen bist. Abraham ist gestorben und die Propheten auch, aber du sagst: ‚Wer sich nach meinen Worten richtet, wird den Tod in Ewigkeit nicht schmecken.‘ Bist du etwa größer als unser Vater Abraham und die Propheten, die alle gestorben sind? Für wen hältst du dich eigentlich?“ Jesus erwiderte: „Wenn ich mich selbst ehren würde, wäre meine Ehre nichts wert. Doch es ist mein Vater, der mich ehrt, es ist der, von dem ihr behauptet, er sei euer Gott. Und dabei habt ihr ihn nie gekannt. Ich aber kenne ihn. Wenn ich sagen würde, dass ich ihn nicht kenne, wäre ich ein Lügner wie ihr. Aber ich kenne ihn und richte mich nach seinem Wort. Euer Vater Abraham sah meinem Tag mit Jubel entgegen. Er sah ihn dann auch und freute sich.“ „Du bist noch keine fünfzig Jahre alt und willst Abraham gesehen haben?“, hielten ihm die Juden entgegen. „Ja, ich versichere euch“, sagte Jesus, „ich war schon da, bevor Abraham wurde. Da hoben sie Steine auf, um ihn damit zu töten. Doch Jesus entzog sich ihren Blicken und verließ den Tempel. 

Die Bibel, Johannes-Evangelium 8,39-59

 

Viele der Zuhörer hatten sich zuvor der Wahrheit geöffnet (vgl. Johannes 8,31). Als Jesus sie auf ihre unschönen innersten Beweggründe hinweist, gehen sie wieder zum Kampf über. Statt die Wahrheit zuzulassen und Gottes Hilfe anzunehmen, verbarrikadieren sie sich hinter Scheinargumenten und Anschuldigungen. Sie behaupten, Jesus sei von teuflischen Mächten gesteuert, aber sie können keine einzige Sünde bei Jesus finden. Ihre feindseligen Aussagen entbehren damit der Grundlage. Zum Schluss zeigen sie ihre Mordabsichten offen. Damit bestätigen sie unbeabsichtigt, was Jesus ihnen anfangs sagte. Durch Jesus kommt die Wahrheit ans Licht.


Jesus erklärt, wer hinter dem Bösen steckt: Der Teufel ist eine ernstzunehmende Realität. Weil er schon die ersten Menschen verführte und damit den Tod verursachte, nennt Jesus ihn den Menschenmörder von Anfang an. Der Feind Gottes ist zutiefst grausam und wirkt allem wahrhaft Guten entgegen. Aber er tarnt sich oft meisterhaft. 

 

Mit welchen Lügen überredet der Teufel Sie zur Sünde? Viele Zeitgenossen glauben beispielsweise folgendes:

  • „Mit dem Tod ist alles aus“, sagen Atheisten und behaupten lautstark, es gäbe keinen Gott. Beweisen können sie das nicht. Demgegenüber wird Gott Recht schaffen und jeden Menschen zur Verantwortung ziehen.

  • „Alle tun das“, redet man sich ein. Aber welcher falsche Weg führt zum Ziel, weil viele ihn gehen?

  • „Es gibt keinen objektiven Maßstab bezüglich Gut und Böse“ behaupten führende Philosophen. Wenn jedoch die Normen dem jeweiligen Empfinden der Gesellschaft angepasst werden, ist der zunehmende Verfall von Ethik und Moral vorprogrammiert. Hingegen schuf Gott den Menschen mit einem Gewissen und gab objektive und universell gültige Normen zur Orientierung. 

  • Mit dem Argument: „Es hat doch keiner gesehen“, wollen wir Böses verstecken. Aber eine ganze, für Menschen unsichtbare Welt sieht zu, wenn Sünde scheinbar im Geheimen passiert.

  • „Mein Bauch gehört mir“, heißt die verbreitete Halbwahrheit, die Frauen vorgaukelt, dass Abtreibung kein Mord sei. Aber wer spricht über Menschenwürde und Menschenrecht des Ungeborenen?

 

Glauben wir seinen Lügen, hat der Teufel sein Ziel erreicht. Die Konsequenz für jede Sünde ist der ewige Tod. Diese unauflösliche Trennung von Gott beinhaltet keine Auslöschung der Existenz, sondern ist ein fortdauernder Zustand der Qual. An jenem Ort, den die Bibel Feuersee nennt, wird auch der Teufel sein: Nicht als Herrscher der Hölle, sondern als von Gott Besiegter und Gerichteter (vgl. Offenbarung 20, 10-15)

 

Trotz des Hasses, der Jesus entgegenschlägt, will er die Menschen aus der Versklavung des Menschenmörders befreien. Jesus hat offensichtlich die Macht, sich dem tatkräftigen Hass der Leute zu entziehen. Als er sich später gefangen nehmen lässt, geschieht es bewusst freiwillig. Jesus kann Sünde nicht übersehen; er vereinigt Wahrheit und Liebe. Deshalb nimmt er am Kreuz die Strafe für unser aller Sünde auf sich. 

 

Während die Lügen des Teufels zum ewigen Tod führen, leitet Gottes Wahrheit zum vollkommenen Heilwerden. Gottes Wahrheit einzusehen, ist oft schmerzhaft. Aber Jesus will uns aus todbringenden Verstrickungen retten. Durch Jesus zeigt Gott uns seine unbegreifliche Liebe.

 

Bitte treffen Sie eine gute Entscheidung. Bitte bleiben Sie intensiv mit Jesus in Verbindung, denn Jesus hat am Kreuz Tod und Teufel besiegt.

 

Tamara Schüppel

 

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