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67. Krisensichere Zukunftsorientierung

Nicht nur zu Corona-Zeiten brauchen wir eine krisensichere Zukunftsorientierung. Seit Etappe 65 beschäftigen wir uns mit der globalen Zukunftsvorhersage von Jesus.

Jesus sagte: „Doch das ist erst der Anfang - der Beginn von Geburtswehen.“ Markus 13,8 – Die Hoffnung einer global zunehmenden Besserung auf lange Sicht teilt Jesus nicht. Wo endet die Entwicklung?

Doch dann, nach dieser schrecklichen Zeit, wird sich die Sonne verfinstern und der Mond wird nicht mehr scheinen. Die Sterne werden vom Himmel stürzen und die Kräfte des Himmels aus dem Gleichgewicht geraten. Dann werden sie den Menschensohn in den Wolken kommen sehen mit gewaltiger Macht und in strahlender Herrlichkeit. Und dann wird er die Engel in alle Richtungen senden, um seine Auserwählten aus allen Enden von Erde und Himmel zusammenzubringen.

Die Bibel, Markus-Evangelium Kapitel 13, Verse 24-27

Jesus spricht von heftigen Katastrophen im Universum und vom Schlusspunkt unserer Zeitepoche. Die Zeitepoche, in der wir leben, ist gekennzeichnet durch die weltweite Verbreitung der guten Nachricht: Gott bietet den Menschen Frieden an. Jeder darf frei entscheiden, ob er Gottes Angebot annehmen möchte (vgl. Markus 13,10). Wenn die Menschen Jesus kommen sehen „mit gewaltiger Macht und in strahlender Herrlichkeit“, dann ist diese Zeit vorbei.

Jesus verschweigt nicht die furchterregenden Dinge der Zukunft, aber er zeigt keinen termingenauen Ablaufplan auf. Stattdessen gibt er seinen Nachfolgern eine krisensichere Hoffnung. Sie gilt mitten in den katastrophalen Zuständen vor seiner Wiederkunft. Das geht nicht nur seine Schüler damals an, sondern auch uns. – Wir lesen den Bibeltext weiter:

Der Feigenbaum soll euch ein Gleichnis sein: Wenn seine Knospen weich werden und zu sprießen beginnen, wisst ihr, dass es bald Sommer wird. Genauso ist es, wenn ihr seht, dass diese Dinge geschehen. Dann steht sein Kommen unmittelbar bevor. Ich versichere euch: Dieses Geschlecht wird nicht untergehen, bis das alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte gelten allezeit, sie vergehen nie. Doch Tag und Stunde von diesen Ereignissen weiß niemand, nicht einmal die Engel im Himmel oder der Sohn selbst; nur der Vater weiß es. Seht euch also vor und seid wachsam! Ihr wisst ja nicht, wann das alles geschieht.

Die Bibel, Markus-Evangelium Kapitel 13, Verse 28-33

Jesus bekräftigt seine Worte und sagt, dass „dieses Geschlecht“ nicht vergehen wird, bis das alles passiert ist. Sagte Jesus voraus, dass das Volk der Juden mit seinem nationalen Wesen nicht vergehen wird, bis er wiederkommt? Beschäftigt man sich mit der Geschichte der Juden, ist dies eine ungeheuerliche Aussage. Etwa 40, spätestens 100 Jahre danach hörte Israel auf, als eigenständiges Volk zu existieren. Es ist ein einzigartiges Phänomen: Zerstreut über die ganze Erde, verfolgt und unterdrückt über knapp 2000 Jahre verliert dieses Volk nicht seine Identität! Seit 1948 gibt es erneut den Staat Israel.

Wenn Gott existiert, wenn Jesus uns zeigt, wie Gott ist, dann ist es leichtsinnige Unvernunft, seine Warnungen nicht ernst zu nehmen! Angst bringt uns jedoch nicht weiter. Was würden Sie ändern, wenn dieser Text wahr ist und jene Ereignisse ganz sicher eintreffen werden?

Ich gehöre zu Jesus; ich werde dabei sein, wenn er seine Leute zusammenholt. Deshalb kann ich zukunftsorientiert leben: Mit Jesus auf der Grundlage seiner beständigen, relevanten Worte kann ich gelassen die Gegenwart gestalten. Trotz mancher traurigen Entwicklung muss ich nicht resigniert aufgeben. Weil Gott die Menschen mit ihrem freien Willen wertschätzt, schenkt er uns diese Zeit. Erst wenn er den Schlusspunkt setzt, kommt alles zu einem guten, wirklich gerechten Ende.

Tamara Schüppel

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