Suche

51. Nur durch Gnade

Aktualisiert: Juni 20

Als Jesus sich gerade wieder auf den Weg machte, kam ein Mann angelaufen, warf sich vor ihm auf die Knie und fragte: „Guter Rabbi, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?“ „Was nennst du mich gut?“, entgegnete Jesus. „Gut ist nur Gott, sonst niemand! Du kennst doch die Gebote: ‚Du sollst nicht morden, nicht die Ehe brechen, nicht stehlen, du sollst keine Falschaussagen machen und niemand um das Seine bringen; ehre deinen Vater und deine Mutter!“ „Rabbi“, erwiderte der Mann, „das alles habe ich von Jugend an befolgt.“ Jesus sah ihn voller Liebe an. „Eins fehlt dir“, sagte er, „geh und verkaufe alles, was du hast, und gib den Erlös den Armen – du wirst dann einen Schatz im Himmel haben –, und komm, folge mir nach!“ der Mann war entsetzt, als er das hörte, und ging traurig weg, denn er hatte ein großes Vermögen.

Die Bibel: Markus-Evangelium Kapitel 10, Verse 17-22


Bei allem Ernst seiner Suche ist der Mann sehr überzeugt von sich. Er glaubt an seine guten Leistungen. Um ihm liebevoll die Augen zu öffnen, fordert Jesus ihn heraus. Sein persönliches Gut ist dem Mann jedoch wertvoller als Jesus nachzufolgen und eine Perspektive über den Tod hinaus.


Da blickte Jesus seine Jünger der Reihe nach an und sagte: „Wie schwer ist es doch für Menschen, in Gottes Reich hineinzukommen, wenn sie viel besitzen!“ Die Jünger waren bestürzt. Aber Jesus wiederholte: „Kinder, wie schwer ist es in das Reich Gottes zu kommen! Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in Gottes Reich.“ Da gerieten die Jünger völlig außer sich und fragten einander: „Wer kann dann überhaupt gerettet werden?“ Jesus blickte sie an und sagte: „Für Menschen ist das unmöglich, nicht aber für Gott. Für Gott ist alles möglich.“


Da sagte Petrus: Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir gefolgt.“ „Ich versichere euch“, erwiderte Jesus, „jeder, der wegen mir oder der Heilsbotschaft Haus, Brüder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder oder Äcker verlassen hat, wird das Hundertfache dafür empfangen: jetzt in dieser Zeit Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker – wenn auch unter Verfolgungen – und in der kommenden Welt das ewige Leben. Aber viele, die jetzt die Großen sind, werden dann die Geringsten sein, und die jetzt die Letzten sind, werden dann die Ersten sein.“

Die Bibel: Markus-Evangelium Kapitel 10, Verse 23-31


Nicht nur Gut und Geld behindern uns, zu Gott zu kommen. Es gibt vieles, was wichtiger werden kann. Die Schüler erfassen entsetzt und verunsichert die Problematik. Deshalb gibt Jesus ihnen Sicherheit, was wirklich zählt und wie sein Angebot aussieht:


Durch Gottes Gnade ist Hilfe für jedermann möglich. Wollen Sie Gottes Gnade? Wollen Sie Jesus nachfolgen?


Nutzen Sie doch diese ungewöhnliche Osterzeit zum ungestörten Nachdenken: Was ist für Sie wertvoll? Was hat davon ewigen, unzerstörbaren Bestand? Jesus stellt ein großzügiges Angebot. Es gilt Ihnen wie dem Mann damals: Bitte nehmen Sie Gottes Gnade an und folgen Sie Jesus nach!


Tamara Schüppel

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