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04. Persönliche Wertschätzung und Hilfe - auch für Sie!

Aktualisiert: Juni 20

Der Gottesdienst, der diesmal so ungewöhnlich verlief, ist zu Ende (vgl. Markus 1,21-28). Jetzt freut man sich auf ein gemeinsames Mittagessen zu Hause.


Nachdem sie die Synagoge verlassen hatten, gingen sie zusammen mit Jakobus und Johannes in das Haus von Simon und Andreas. Simons Schwiegermutter lag mit Fieber im Bett, und gleich erzählten sie es ihm. Da ging er zu ihr hin, fasste sie bei der Hand und richtete sie auf. Im selben Augenblick verschwand das Fieber und sie konnte ihre Gäste bewirten.

Die Bibel, Markus-Evangelium Kapitel 1, Verse 29-31


Es ist ganz selbstverständlich, dass der Lehrer und die beiden „Mitschüler“ zum Essen eingeladen sind. Gäste sind stets willkommen, man genießt das Miteinander. Und natürlich erfährt Jesus sofort im Gespräch von den persönlichen Sorgen der Familie: Die Schwiegermutter des Simon ist erkrankt. Damals gab es keinen zuständigen Hausarzt und erst recht keine Krankenversicherung, die die entstehenden Kosten für die Krankheit und deren Behandlung weitgehend übernahm.


Jesus reagiert sofort auf die Nachricht. Er geht zu der Kranken. - Was für uns wie eine selbstverständliche Freundlichkeit aussieht, das war damals ein Bruch mit der landesüblichen Sitte in einer männerdominierten Gesellschaft. Jesus beachtet das nicht. Ganz natürlich und sicher tritt er auf. Jesus widmet der Frau, die er bisher nicht kennt, seine Aufmerksamkeit. Er zeigt jener älteren, kranken Frau seine Wertschätzung, indem er sie anfasst und sie aufrichtet. Er wendet sich ihr persönlich zu, weil sie in ihrer Krankheit diese Zuwendung ganz besonders braucht.


Und wieder erkennen die Anwesenden seine Macht, denn die Frau wird auf der Stelle gesund. Sie ist ohne weitere Erholungsphase sofort einsatzfähig und bewirtet nun ihre Gäste.


Und Jesus? Gesellschaftliche Etikette kümmert ihn offensichtlich nicht, wenn diese seinem zielstrebigen Handeln im Wege steht. Die Meinung der Leute scheint ihm dann egal zu sein. Menschliche Begrenzungen wie Krankheit engen ihn nicht ein. Es ist offen für Begegnungen mit Menschen, die Hilfe brauchen. - Auch Sie dürfen ganz frei mit ihm über Ihre Nöte sprechen. Wichtig ist Ihre Aufrichtigkeit, Jesus ist vertrauenswürdig und freundlich.


Tamara Schüppel

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