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55. Was bedeutet mir Jesus?

Aktualisiert: Juni 20

Als sie in die Nähe von Jerusalem kamen, kurz vor Betfage und Betanien am Ölberg, schickte Jesus zwei Jünger voraus. „Geht in das Dorf“, sagte er, „das ihr dort vor euch seht! Gleich wenn ihr hineingeht, werdet ihr ein Fohlen angebunden finden, auf dem noch nie jemand geritten ist. Bindet es los und bringt es her. Wenn jemand fragt, was ihr da tut, sagt einfach: ‚Der Herr braucht das Tier und wird es nachher sofort wieder zurückbringen lassen.‘“ Die beiden machten sich auf den Weg und fanden das Fohlen in der Gasse. Es war an ein Tor angebunden. Als sie es losmachten, fragten einige, die dort herumstanden: „Was macht ihr da? Warum bindet ihr das Tier los?“ Sie sagten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und man ließ sie gehen. Dann brachten sie das Jungtier zu Jesus und warfen ihre Umhänge darüber. Jesus setzte sich darauf. Viele Menschen breiteten jetzt ihre Umhänge auf dem Weg aus, andere schnitten Laubbüschel auf den Feldern ab und legten sie auf den Weg. Die Leute, die vorausliefen, und auch die, die Jesus folgten, riefen: „Hosianna, gepriesen sei Gott! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Gepriesen sei das Reich unseres Vaters David, das nun kommt! Hosianna, Gott in der Höhe!“ So zog Jesus in Jerusalem ein. Dann ging er in den Tempel und sah sich alles genau an. Weil es aber schon spät geworden war, ging er mit den zwölf Jüngern nach Betanien zurück.

Die Bibel, Markus-Evangelium Kapitel 11, Verse 1-11

Wenn Jesus sich hätte feiern lassen wollen, dann hätte er vermutlich keinen Esel gewählt. Esel waren Lasttiere und gewiss kein Statussymbol eines bedeutenden Führers. Jesus ist frei von Imponiergehabe, er ist demütig: Nicht aufgesetzt und verkrampft, sondern natürlich, echt. Andererseits agiert er mit selbstverständlicher Würde. Er nimmt Wertschätzung und Achtung von Menschen entgegen; er hindert sie nicht, ihn zu verehren. Er weiß, wer er ist und dass ihm als Gottes Sohn diese Ehre zusteht. Deshalb lässt er die Menschen gewähren, wohl wissend, dass es sich hierbei nur um eine kurze Zwischenepisode handelt, bevor viele Menschen seinen Tod fordern werden.

Wenn ich über diesen Bibeltext nachdenke, stellen sich mir wichtige Grundsatzfragen:

Die Menschen damals ehrten Jesus und der nimmt diese Hochachtung würdevoll entgegen. - Wenn ich verstanden habe, dass Jesus heute der Gleiche ist, dass er Gott ist und sich ein Miteinander mit mir wünscht: Ist mein Verhalten ihm gegenüber angemessen? Was bedeutet mir Jesus? Und wie wirkt es sich praktisch aus, dass ich mein Leben mit Jesus, dem Sohn Gottes, gemeinsam gestalten will?

Ich möchte über diese Fragen in Ruhe nachdenken. Ich werde mit Jesus darüber sprechen.

Sie haben diese Chance auch: Nehmen Sie sich Zeit für ein Gespräch mit Gott über Grundsatzfragen Ihres Lebens.

Wenn Sie sich fragen, was Gott mit Ihrem Leben zu tun hat: Suchen Sie die Wahrheit bezüglich wichtiger Grundsatzfragen Ihres Lebens.

Tamara Schüppel

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