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J35 Göttliche Autorität anerkennen?

Aktualisiert: 25. Sept. 2023

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Göttliche Autorität anerkennen und Jesus vertrauen?
Göttliche Autorität anerkennen und Jesus vertrauen?

Noch immer debattiert Jesus öffentlich mit dem Volk. Er griff ein, weil die Propaganda der führenden Juden den Blick auf die Wahrheit verstellte. Jesus will hingegen die Menschen zu einer freien Entscheidung führen (►Etappe J33). Jeder, der ihn aufrichtig sucht, erfährt, dass Jesus vertrauenswürdig ist (►Etappe J34):


Viele in der Menge glaubten an ihn. Sie sagten zueinander: „Wird der Messias, wenn er kommt, wohl mehr Wunder tun, als dieser Mann sie getan hat?“ Als die Pharisäer dieses Gerede im Volk mitbekamen, sorgten sie dafür, dass die obersten Priester einige Männer von der Tempelwache losschickten, um Jesus verhaften zu lassen.

Währenddessen sagte Jesus zu der Menschenmenge: „Ich werde nur noch kurze Zeit hier bei euch sein, dann gehe ich zu dem zurück, der mich gesandt hat. Ihr werdet mich suchen, aber nicht finden. Und wo ich dann bin, da könnt ihr nicht hinkommen.“ „Wo will er denn hin?“, fragten sich die Juden. „Wo sollen wir ihn nicht finden können? Will er etwa zu den Juden ins Ausland gehen oder gar den Griechen seine Lehre bringen? Was soll das heißen, wenn er sagt: ‚Ihr werdet mich suchen, aber nicht finden‘ und: ‚Wo ich bin, da könnt ihr nicht hinkommen‘?“

Am letzten Tag, dem Höhepunkt des Festes, stellte sich Jesus hin und rief: „Wenn jemand Durst hat, soll er zu mir kommen und trinken! Wer an mich glaubt, aus dem werden – wie die Schrift gesagt hat – Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Er meinte damit den Geist, den die erhalten sollten, die an ihn glauben würden. Der Heilige Geist war ja noch nicht gekommen, weil Jesus noch nicht in Gottes Herrlichkeit zurückgekehrt war.

Als sie das gehört hatten, sagten einige aus der Menge: „Das ist wirklich der Prophet, der kommen soll.“ Manche sagten sogar: „Er ist der Messias!“ – „Der Messias kommt doch nicht aus Galiläa!“, entgegneten andere. „Hat die Schrift nicht gesagt, dass der Messias ein Nachkomme Davids sein und aus Bethlehem kommen wird, dem Dorf, in dem David lebte?“ So kam es wegen Jesus zu einer Spaltung in der Menge. Einige wollten ihn verhaften lassen, aber keiner wagte es, ihn anzufassen.

Die Bibel, Johannes-Evangelium 7,31-44


Jesus bestätigt seine Glaubwürdigkeit durch Wunderzeichen. Zudem beruft er sich auf den Allerhöchsten als Zeugen sowie auf Gottes Wort, das die Zuhörer kannten. Tatsächlich glauben nun viele an ihn.


Jesus geht indes immer wieder öffentlich auf Gerede und Machenschaften ein, die im Geheimen hinter seinem Rücken abliefen. Auch damit macht er seine göttliche Autorität klar und zeigt zugleich, dass er individuell auf Menschen reagiert.


Dann bietet Jesus ein Geschenk an: Das lebendige Wasser symbolisiert treffend den Heiligen Geist. ‚Vertraut mir doch‘, meint Jesus, als er die Leute auffordert, an ihn zu glauben. Dafür hassen ihn die Führer der Juden noch mehr. Das darf nicht wahr sein, Jesus muss weg! Aber wieder wagt keiner, ihn anzufassen.


In unserer aufgeklärten Gesellschaft ist Gott scheinbar auch im Weg:

  • Da steht der Arzt mit den Röntgenaufnahmen vor seinem Patienten. Die Aufnahmen beweisen: Hier ist ein Wunder geschehen. Diese plötzliche positive Veränderung kann man naturwissenschaftlich nicht erklären. Warum kann - warum darf das nicht wahr sein?

  • Warum darf die zweite wissenschaftliche Theorie zur Entstehung des Universums an Schulen nicht gelehrt werden? Es gibt Naturwissenschaftler, die ihren Glauben an den Schöpfergott in ihren Forschungsergebnissen bestätigt finden. Warum verschweigt man das oder macht diese Menschen lächerlich?

  • Warum bemühen sich Theologen seit Jahrhunderten, die Wunder in der Bibel umzudeuten und bibelkritisch zu hinterfragen? Glauben die nicht an einen allmächtigen Gott?


Jesu Wunderzeichen deuten auf den gütigen Schöpfergott hin. Natürlich kann der Allmächtige seine von ihm geschaffenen Naturgesetze punktuell durchbrechen. Wenn Menschen Gott als Autorität nicht akzeptieren wollen, entsteht Widerstand gegen Gott. Damals stritten zudem einige Leute lieber über eigene Deutungsversuche, statt persönliche Gottesbeziehung zu leben. Sie hätten Jesus doch einfach fragen können. Der Streit führte zur Spaltung.


Bis heute stellt Jesus mit göttlicher Autorität sein Angebot: Wer Jesus vertraut, bekommt den Heiligen Geist. Mit Gottes Geist können wir Gottesbeziehung gestalten. Mit Gottes Geist können wir es wagen, klare Standpunkte zu leben, auch gegen den Mainstream unserer Zeit: bei Spaltung und Wiedervereinigung, bei Religionsvermischung, Bibelkritik und in weiteren Bereichen unseres Lebens. Die Frage ist: Erkennen wir die göttliche Autorität von Jesus an?


Tamara Schüppel

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