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R10. Kennen Sie die Konsequenzen?

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Zu einer eigenverantwortlichen Entscheidung gehört, dass man sich über die Konsequenzen informiert. Darum geht es in dieser Etappe.


Oder verachtest du etwa seine große Güte, Nachsicht und Geduld? Begreifst du denn nicht, dass er dich mit seiner Güte zur Umkehr bringen will? Doch du bist starrsinnig und nicht bereit, deine Einstellung zu ändern. So lädst du dir selbst den Zorn Gottes auf und vermehrst ihn noch, bis er schließlich am "Tag des Zorns" über dich hereinbricht, an dem Tag, an dem offenbar wird, dass Gottes Urteil gerecht ist.

Gott wird jedem das geben, was er für sein Tun verdient hat. Den einen, die unermüdlich das Gute tun und alles dransetzen, um an Gottes Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit teilzuhaben, gibt er das ewige Leben. Den anderen aber, die nur an sich selbst denken und sich weigern, der Wahrheit zu gehorchen, stattdessen aber dem Unrecht gehorsam sind, gilt sein grimmiger Zorn. Bedrängende Angst wird über die Menschen kommen, die Böses tun. Das gilt zuerst für Juden, aber auch für alle anderen Menschen. Ewige Herrlichkeit jedoch und Ehre und Frieden werden die erhalten, die Gutes tun. Auch das gilt zuerst für Juden, dann aber auch für alle anderen Menschen. Denn bei Gott gibt es keinerlei Bevorzugung.

Die Bibel, Römer 2,4-11

[Zitatangabe Bibel: Benutzen Sie gern die Erläuterungen im Bibel-Navigator.]


Gott teilt die Menschen in zwei Gruppen: Die einen tun Gutes, die anderen Böses. Es gibt offensichtlich keine Zwischengruppen, auch keine Bevorzugung. Vor dem gerechten Richter-Gott sind alle Menschen gleich.


Menschen, die Gutes tun, sind auf Gott orientiert. Sie „setzen alles daran, um an Gottes Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit teilzuhaben“. Diese Menschen haben ihre ursprüngliche Einstellung geändert und sind zu Gott umgekehrt. Der gütige Gott will uns gern zurechthelfen zu einem wirklich lohnenden Ziel. Jeder kann seine Schuld vor Gott zugeben und um Vergebung bitten. Weil Jesus stellvertretend am Kreuz für unsere Schuld starb, darf jeder diese Schuldbefreiung dankbar annehmen. Sie gilt rechtskräftig vor Gott. Deshalb werden solche Menschen Gottes Zielprämie erhalten: Ein Leben ohne Leid, Angst, Krankheit und Tod, ein nicht endendes Leben in Gemeinschaft mit dem Schöpfer-Gott.


Dieses Dazugehören bleibt eine stets aktive Handlung. Fortlaufend tun Menschen entweder Gutes oder Böses. Es gibt keine passiven Christen. Man ist entweder aktiv unterwegs zu Gott oder von Gott weg.


Wer sich weigert, der Wahrheit zu gehorchen, bewegt sich von Gott weg. Dadurch wird man nicht frei, sondern „gehorcht dem Unrecht“. Gott akzeptiert auch diese Entscheidung, aber er warnt vor den Konsequenzen: Es kommt der Tag, an dem jeder Mensch erkennt, dass Gottes Urteil gerecht ist. Der grimmige Zorn Gottes wird jeden treffen, der nach Gottes Maßstab Böses tut. Gottes Zorn ist sehr beängstigend und führt in die ewige Gottesferne. Zu diesem Zeitpunkt gibt es kein Zurück: Dann gilt, was jeder eigenverantwortlich entschied und lebte.


Ich möchte mit zwei nachdenklichen Fragen schließen:

  • Unabhängig zu welcher Gruppe Sie jetzt gehören: Was werden Sie nächste Woche unternehmen, damit Sie Gottes Zielprämie erhalten?

  • Gott warnt uns, damit wir eigenverantwortlich und zielführend leben: Wer sollte in Ihrem Umfeld darüber informiert werden?


Tamara Schüppel

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