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R68 Gott anbeten

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Warum sollten wir Gott anbeten und wie tun wir das?
Warum sollten wir Gott anbeten? Wie tun wir das?

Wir sind am Schluss des Römerbriefes angekommen. Sehen wir uns an, wie diese umfassende Verkündigung des Evangeliums endet.


Dem Gott, der die Macht hat, euch durch das Evangelium, das mir anvertraut ist, und durch die Predigt von Jesus Christus im Glauben zu festigen;

dem Gott, der uns das Geheimnis offenbart hat, das seit undenklichen Zeiten verborgen war;

dem ewigen Gott, der befohlen hat, diese Botschaft jetzt auch durch prophetische Schriften allen Völkern bekannt zu machen, damit sie ihr glauben und gehorchen;

dem allein weisen Gott, den wir durch Jesus Christus preisen, gebührt alle Ehre in alle Ewigkeit! Amen.

Die Bibel, Römer 16,25-27

Zitatangabe Bibel: Benutzen Sie gern die Erläuterungen im Bibel-Navigator.


Gott ist würdig, Dank und Anbetung von uns zu bekommen. Das ist die Hauptaussage. Warum und wofür können wir unseren HERRN ehren?

Schauen wir uns den Bibeltext abschnittsweise an:


1. Dem Gott, der die Macht hat, euch durch das Evangelium, das mir anvertraut ist, und durch die Predigt von Jesus Christus im Glauben zu festigen … gebührt alle Ehre in alle Ewigkeit!

Gott hat die Macht. Er ist fähig, uns an sein gutes Ziel zu bringen. Es liegt an uns, ob wir sein Friedensangebot, das Evangelium, annehmen. In Jesus nahm Gott selbst unsere Sünde auf sich. Jesus starb am Kreuz, um uns juristisch rechtmäßig mit Gott zu versöhnen. Predigen bedeutet, die gute Nachricht weitersagen, sie erklären und Treue zu Jesus fördern. Der allmächtige und barmherzige Gott ist es, der dies gelingen lässt. Gott sei Dank!


2. ... dem Gott, der uns das Geheimnis offenbart hat, das seit undenklichen Zeiten verborgen war … gebührt alle Ehre in alle Ewigkeit!

Gott hatte einen guten Plan mit den Menschen, sogar als die sich gegen ihn wandten. Er kreierte die zweite Chance. Über Jahrtausende war dies ein Geheimnis. Im Alten Testament erfahren wir, wie selbst gottesfürchtige Menschen nur stückweise den Rettungsplan Gottes verstanden und erfassten, den Gott längst beschlossen hatte. Erstaunliche, himmlische Gnade.


3. … dem ewigen Gott, der befohlen hat, diese Botschaft jetzt auch durch prophetische Schriften allen Völkern bekannt zu machen, damit sie ihr glauben und gehorchen … gebührt alle Ehre in alle Ewigkeit!

Gott ist Machthaber über alle zeitlichen und räumlichen Begrenzungen. Dieser Gott gibt uns sein Wort als Grundlage für die Verbreitung seines großartigen Angebotes. Er möchte, dass jeder Jesus-Nachfolger mithilft, damit alle Menschen erfahren, dass Versöhnung mit Gott durch Jesus möglich ist. Denn Gott will das Beste für ganze Völker, er sucht Beziehung zu jeder einzelnen menschlichen Persönlichkeit. Wir sind Gottes Mitarbeiter, eingebunden in seinen genialen Plan. – Was für ein Gott!


4. … dem allein weisen Gott, den wir durch Jesus Christus preisen, gebührt alle Ehre in alle Ewigkeit! Amen.

Gott ist Weisheit in Person. Untrennbar verbunden mit der unfassbaren göttlichen Intelligenz sind Güte, Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Liebe. Durch Jesus kommt Gott auf unsere Ebene, er macht sich durch Jesus begreifbar für uns. Wie können wir anders, als diesen Gott zu ehren?


Wir dürfen Gott ganz konkret sagen, was wir an ihm bewundern, was uns freut, wofür wir dankbar sind. Wir können das spontan mit unseren eigenen Worten tun. Viele Menschen singen gern ihre Freude und Anbetung an Gott. Wenn wir Gottes Größe und Allmacht vor Augen haben, starten wir ermutigt in den Alltag. Oft erleben wir dabei Gottes Nähe ganz besonders. Nehmen wir uns Zeit dafür!


Jedoch sollte Gottes Lob und Anbetung weit mehr umfassen, als nur Worte und Lieder: Unser Leben, unser ganzes Sein zeigt deutlich, wieviel wir von Gottes Botschaft der Liebe, der Gerechtigkeit und Freiheit verstanden haben. Wir wollen ganzheitlich mit dem gütigen und barmherzigen Gott unterwegs sein. Wir wollen unter seiner Führung Gutes praktisch gestalten – überall, wo wir leben. Dadurch wird Gott geehrt.


Unser Gott ist es wert, dass wir ihn ehren mit Worten, mit Taten, mit unserem ganzen Sein.

Tamara Schüppel

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