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J17 Leben mit Weitblick

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Leben Sie vorausschauend und zielgerichtet?
Leben Sie vorausschauend und zielgerichtet?

Jesus möchte uns Horizonte öffnen, weil wir Gott sonst nicht verstehen. Wie in den Etappen J15 und J16 geht es nochmals um jenen beispielhaften Tatsachenbericht aus der Bibel:

Die Samaritanerin begreift stückweise die Wahrheit. Jesus sagt, dass er der Messias ist, der von Gott gesandte Retter. Auch wenn für sie noch Fragen offenbleiben: Diese Erkenntnis bringt sie sofort in Bewegung; das müssen alle erfahren.


Die Frau nun ließ ihren Wasserkrug neben dem Brunnen stehen, ging in den Ort und verkündete den Leuten: „Da ist einer, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe. Los, kommt mit und seht ihn euch an! Vielleicht ist er der Messias.“ Da strömten die Leute aus der Stadt zu Jesus.

Die Bibel, Johannes-Evangelium 4,28-30


Gotteserkenntnis ist ein Prozess, den Jesus voranbringt. Göttliche Wahrheit sprengt den Rahmen unseres Verstandes. Nachhaltig begreift das nur der, der sich bewusst auf Gott einlässt. Und diese Erkenntnis bringt Verantwortung mit sich: Das sollen alle hören, das gilt nicht nur mir!


Die Frau lässt alles stehen und liegen, um ihre lebensverändernde Erkenntnis zu teilen. In der Zwischenzeit bekommen die Schüler von Jesus weiterführenden Unterricht:


Inzwischen drängten ihn die Jünger: „Rabbi, iss doch etwas!“ Aber Jesus sagte: „Ich lebe von einer Nahrung, die ihr nicht kennt.“ „Wer hat ihm denn etwas zu essen gebracht?“, fragten sich die Jünger. Da erklärte Jesus: „Meine Nahrung ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und das Werk vollende, das er mir aufgetragen hat.

Sagt ihr nicht: ‚Es sind noch vier Monate bis zur Ernte‘? Ich sage euch: Blickt euch doch um und schaut die Felder an. Sie sind nämlich schon weiß für die Ernte. Wer sie einbringt, erhält Lohn; er sammelt ja Frucht für das ewige Leben. Damit freut sich der, der gesät hat zusammen mit dem, der erntet. Das Sprichwort trifft hier genau zu: Einer sät und ein anderer erntet. Ich habe euch auf ein Feld geschickt, auf dem ihr nicht gearbeitet habt. Andere haben sich vor euch dort abgemüht, und ihr erntet die Frucht ihrer Mühe.“

Johannes-Evangelium 4,31-38


Jesus lehrt Zeitmanagement: Mitten im Alltag zwischen Hunger und Essensbeschaffung erklärt er den Unterschied zwischen WICHTIG und WESENTLICH: Es ist wichtig, dass Jesus isst. Aber wesentlich ist das Vorantreiben seiner Lebensaufgabe. Deshalb kann er kurzfristig das Essen zurückstellen für ein Gespräch mit der Samaritanerin. Jesus verfolgt Ziele, er hat eine Strategie: Er möchte Menschen gewinnen für das ewige Leben in Gemeinschaft mit Gott. Dazu gehört auch die Samaritanerin – und nicht nur sie, wie wir gleich sehen werden. – Inzwischen nimmt Jesus seine Schüler mit hinein in ein zielorientiertes Leben: „Blickt euch doch um ...“ Er zeigt seinen Leuten ihre Aufgaben. Es geht um langfristige Ziele.


Welche langfristigen Ziele haben Sie? Wie setzen Sie Ihre gottgegebenen Begabungen ein?


Immer wieder erfordern wichtige Dinge im Alltag unseren ganzen Einsatz. Demgegenüber dient die regelmäßige Beschäftigung mit dem Wesentlichen dazu, vorausschauend zu leben und zielgerichtet voranzukommen.


Und wie ging es mit der samaritanischen Frau weiter?


Viele Samaritaner aus dem Ort glaubten schon deshalb an Jesus, weil die Frau überall erzählt hatte: „Der Mann weiß alles, was ich getan habe.“ Als sie dann zu Jesus hinauskamen, baten sie ihn, länger bei ihnen zu bleiben. Er blieb zwei Tage dort, und auf sein Wort hin glaubten noch viel mehr Menschen an ihn. „Nun glauben wir, weil wir ihn selbst gehört haben und nicht nur aufgrund deiner Worte“, sagten sie zu der Frau. „Jetzt wissen wir, dass er wirklich der Retter der Welt ist.“

Johannes-Evangelium 4,39-42


Weil die Samaritanerin losläuft und teilt, kommt der ganze Ort in Bewegung.

Wir haben die Reaktion unserer Mitmenschen nicht in der Hand. Es geht auch nicht um Erfolg. Es geht vielmehr um persönliche Gottesbeziehung. Und es geht um Leben mit Weitblick: Alltagsbeschäftigungen sind wichtig, aber das Wesentliche ist wertbeständig. Auch Sie können investieren in ewig gültige Dinge – in Gottes Reich. Jesus will uns retten vom Streben nach unbeständigen Scheinzielen. Jesus will uns retten vom ewigen Tod.


Bevor Sie sich wieder wichtigen Alltagsbeschäftigungen zuwenden, vergessen Sie das Wesentliche nicht:


Was ist in Ihrem Leben wesentlich?

Notieren Sie, wie Sie diese Woche das Wesentliche in Ihren vollgepackten Alltag integrieren werden.


Tamara Schüppel

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