J88 Epilog: Auftakt zu Ihrem Aufbruch
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In der vorhergehenden Etappe beobachteten wir das Gespräch zwischen Jesus und Petrus. Letzterer fragt dann noch nach Johannes und dessen Zukunftsoption bei Gott. (►Etappe 87) An diese Überlegungen schließt sich der Epilog an. Lesen wir die Beglaubigung der Herausgeber, die sich auf Johannes bezieht:
Das ist der Jünger, der dies alles bezeugt und es aufgeschrieben hat. Und wir wissen, dass sein Zeugnis glaubwürdig ist.
Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wollte man das alles, eins ums andere, aufschreiben, so würde meines Erachtens die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die dann zu schreiben wären.
Die Bibel, Johannes-Evangelium 21,24-25 (Übersetzung: Zürcher Bibel 2007)
Es ist möglich, dass dieses Schlusswort ein Zusatz der Zeugen ist. Möglich wäre auch, dass Johannes in diesen Epilog mehrere weitere Zeugen einschließt. Diese Bestätigung versicherte die Leser damals der Echtheit und Richtigkeit der Angaben. Immerhin berichtet Johannes nochmals aus einem anderen Blickwinkel mit teilweise neuen Schwerpunkten und auch zusätzlichen Begebenheiten. Zudem erschien sein Evangelium deutlich später als die von Matthäus, Markus und Lukas. Für uns bestätigt diese Beglaubigung die genaue Arbeit des Apostels sowie die Überprüfung durch weitere Zeugen.
„Es gibt noch vieles andere, was Jesus getan hat“, so schrieben die Zeugen in Übereinstimmung mit Johannes. „Es gibt noch vieles andere, was Jesus getan hat“ – das ist bis heute nicht abgeschlossen: Auch wir können Gott erleben. Wir können Jesus nicht sehen wie Johannes damals, als Jesus auf der Erde lebte, aber wir können ihn dennoch erkennen. Das bezeugen seither viele Christen überall auf der Erde.
Was haben Sie mit Jesus erlebt?
Geben Sie es weiter! Werden Sie ein Zeuge für Jesus in der Gegenwart.
Vielleicht sind Sie jedoch noch auf der Suche nach der Wahrheit: Bleiben Sie dran. Aufrichtige Sucher werden Gott finden. Es ist schon 2000 Jahre her und es gilt seitdem bis heute, dass Jesus verspricht:
„Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ Johannes 8,32
Darf ich Ihnen meine eigene Erfahrung verraten? Ich war überzeugt, dass ich frei bin und die Wahrheit längst kenne. Aber je länger ich mit Jesus unterwegs bin, umso deutlicher merke ich, dass Wahrheit erkennen und frei werden viel mehr bedeutet als ein einmaliges Erlebnis. Es ist zugleich auch ein lebenslanger Prozess: Es geht um Glauben nach Gottes Definition. Es geht um Dranbleiben an Jesus mit Verstand, Herz und Hand. Und deshalb bin ich nach wie vor auf Erkundungstour; deshalb lohnt sich eine Erkundungstour für jedermann: für Neugierige, für Zielstrebige und für Kritische.
Kommen Sie gern mit, wenn ich demnächst den Hebräerbrief erkunde.
Tamara Schüppel



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