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R37 Unmöglich? – Gott macht’s möglich!

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Unmöglich? – Gott macht’s möglich!
Unmöglich? – Gott macht’s möglich!

Heute beschäftigt uns eine großartige Zusicherung Gottes an Menschen. In der Bibel gibt es viele solcher Versprechen. Gott sagt, dass Menschen die Möglichkeit haben, nach seinem Willen zu handeln und danach festzustellen, ob Gott sich an seine Versprechen hält (vgl. Maleachi 3,10). Deshalb lohnt es sich, genau hinzuhören und auszuführen, was wir in Gottes Wort lesen:


Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten mitwirken lässt, also bei denen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat. Denn sie, die er schon vorher im Blick hatte, die hat er auch schon vorher dazu bestimmt, in Wesen und Gestalt seinem Sohn gleich zu werden, denn er sollte der Erstge­borene unter vielen Geschwistern sein. Und alle, die er dazu erwählt hat, die hat er auch berufen, und die er berufen hat, die hat er auch für gerecht erklärt, und die er für gerecht erklärt hat, denen hat er auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben.

Die Bibel, Römer 8,28-30

Zitatangabe Bibel: Benutzen Sie gern die Erläuterungen im Bibel-Navigator.


Nur Gutes und geniale Zukunftsaussichten für von Gott auserwählte Leute, die ihn lieben. Mich beschäfti­gen dazu zwei Fragen:


1. Wer gehört zu den Erwählten Gottes?


Gibt es Menschen, die von vornherein bei Gott keine Chance haben, weil Gott sie nicht erwählt hat? Tatsäch­lich meinen das einige Christen. Als Argument zitiere ich zwei Bibelstellen:

„Er [Gott] will ja, dass alle Menschen gerettet werden und die Wahrheit erkennen.“

1. Timotheus 2,4

„Er [Gott] hat Geduld mit euch, denn er will nicht, dass irgendjemand ins Verderben geht, sondern dass alle umkehren zu ihm.“ 2. Petrus 3,9


Diese Bibelstellen zeigen deutlich, was der Gesamtkontext der Bibel aussagt: Der liebende Schöpfergott wünscht sich alle Menschen in seiner Herrlichkeit. Dies wird möglich, weil Jesus die Rechtsforderung Gottes anstelle der Menschen einwandfrei erfüllte. Jedoch stellten wir über viele Etappen immer wieder fest, dass Gott, der Allmächtige, unseren freien Willen respektiert. Jeder Mensch entscheidet bereits jetzt, ob er in Gemeinschaft mit Gott leben möchte. Nach unserem Tod wird diese Entscheidung unumkehrbar sein.


In unserem Bibeltext ist jedoch die Rede von Menschen, die Gott schon vorher „im Blick hatte“. In Matthäus 22,14 lesen wir: „Denn viele sind gerufen, aber nur wenige sind erwählt." Ich verstehe solche Bi­belstellen im Zusammenhang mit vielen weiteren Bibeltexten so: Für den allwissenden Gott ist unsere Zu­kunft bereits vollständig bis ins kleinste Detail sichtbar. Er weiß genau, wer sich für oder gegen Gott entschei­den wird. Diese Entscheidung nimmt der Allmächtige sehr ernst. Jedoch schickt er alle Jesus-Nachfolger los, um die Menschen zu bitten: „Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!“ 2. Korinther 5,20. Dessen ungeachtet weiß Gott, dass viele Menschen ihn trotzdem ablehnen werden. Unser Bibeltext meint also, dass der liebende Gott ganz besonders die Leute im Blick hat, die seine Rettung angenommen haben bzw. in Zu­kunft annehmen werden. Er erwählt Leute, die in Gemeinschaft mit ihm leben wollen!


2. Was beinhaltet dieses Versprechen von Gott?


Wir erleben viele ungute Dinge: Schmerz, Leid, Krankheit, kleine und große Boshaftigkeiten, Hass usw. In Etappe R35 fragten wir, weshalb das so ist und warum auch Jesus-Nachfolger davon nicht ausge­nommen sind. Hier, wenige Verse später, lesen wir: „Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten mitwirken lässt.“ Römer 8,28

Bei jedem, der Gott liebt, gestaltet der liebende Schöpfergott das Böse, das wir durchleben müssen, zu etwas wirklich Gutem um. Wenn ich genau hinsehe, bemerke ich in meinem Leben bereits einige schlimme Erleb­nisse, die im Nachhinein zu wertvollen Erfahrungen und Bereicherungen für mich wurden. Das ganze Ausmaß dieses Versprechens werde ich erst erfassen, wenn ich bei Gott in seiner Herrlichkeit bin. Manchmal sage ich Gott, was schon Jahrhunderte vor mir Menschen sagten: Vater, ich verstehe dich nicht, aber ich vertraue dir…


Wie geht es Ihnen mit dieser Zusicherung von Gott?

Wie zeigt sich in dieser Woche, dass Sie Gott mit Herz und Hand lieben?

Tamara Schüppel


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