Suche

R63 Befähigt zu eigenverantwortlichem Einsatz

Hören Sie diesen Beitrag im Podcast.

Sie können auch parallel mitlesen.


Befähigt zu eigenverantwortlichem Einsatz
Befähigt zu eigenverantwortlichem Einsatz

Mit dem folgenden Bibelabschnitt beginnt der Schlussteil des Briefes an die Christen in Rom:


Möge Gott, die Quelle der Hoffnung, euch im Glauben mit Freude und Frieden erfüllen, damit ihr in Hoffnung immer reicher werdet durch die Kraft des Heiligen Geistes.

Was euch aber betrifft, meine Geschwister, bin ich überzeugt, dass ihr mit allem Guten erfüllt seid. Es mangelt euch an keiner Er-kenntnis, und ihr seid auch fähig, euch gegenseitig zu ermahnen. Ich habe euch teilweise recht offen geschrieben, weil ich euch einiges in Erinnerung rufen wollte. Gott hat mich in seiner Gnade ja berufen, ein Diener von Jesus Christus unter den nichtjüdischen Völkern zu sein. Wie ein Priester im Dienst der guten Nachricht Gottes arbeite ich darauf hin, dass sie eine Opfergabe werden, an der Gott Freude hat, weil sie durch den Heiligen Geist geheiligt ist. Dass ich vor Gott darauf stolz sein kann, habe ich allein Jesus Christus zu verdanken. Denn ich würde niemals wagen, von etwas zu reden, was nicht Christus durch mich gewirkt hätte: Menschen aus nichtjüdischen Völkern wurden Gott gehorsam durch mein Reden und Tun, in der Kraft von Zeichen und Wundern und in der Kraft des Heiligen Geistes. So habe ich von Jerusalem aus in der ganzen Gegend die Botschaft des Messias bekannt gemacht – bis an die Grenze von Illyrien. Es war eine Ehre für mich, die Freudenbotschaft dorthin zu tragen, wo Christus noch nicht bekannt war, um nicht auf einem fremden Fundament zu bauen. Ich hielt mich an das, was geschrieben steht: „Gerade die, denen noch nichts von ihm gesagt wurde, sollen ihn kennenlernen, und gerade die, die noch nichts von ihm gehört haben, sollen verstehen.“

Die Bibel, Römer 15,13-21

Zitatangabe Bibel: Benutzen Sie gern die Erläuterungen im Bibel-Navigator.


Ich möchte aus der Vielzahl von Impulsen in diesem Text einen näher beleuchten:


Jesus-Nachfolger sind befähigte Leute, die in Gottes Namen eigenverantwortlich tätig werden.

Das war bei Paulus so, der in diesem Abschnitt noch einmal seinen Dienst genauer erklärt. Paulus ist überzeugt, dass auch die Briefempfänger in Rom solche Menschen sind. Denn er schreibt, dass diese Jesus-Nachfolger mit Gutem erfüllt sind und es ihnen an keiner Erkenntnis mangelt. Wie kann er dabei so sicher sein, obwohl er diese Christengemeinschaft gar nicht persönlich kennt (vgl. Römer 1,11-13)?


Zwei Antworten ergeben sich aus dem Textzusammenhang:

  • Der Heilige Geist – also Gottes Geist – ist in jedem echten Jesus-Nachfolger präsent. Dieser Geist möchte Menschen mit einer guten Gesinnung erfüllen. Er befähigt jeden ganz individuell zu einem Einsatz, der genau auf seine Möglichkeiten abgestimmt ist. Ich empfehle an dieser Stelle, die EtappenR33 und ►R34 zu wiederholen. Dort befassten wir uns mit Gottes Geist und seinem Wirken in Jesus-Nachfolgern.

  • Jesus-Nachfolger sind Teamworker, damit sie sich gegenseitig helfen und ergänzen können. Das beschäftigte uns während der letzten Etappen. Eng verbunden mit der guten Gesinnung, die uns erfüllt, ist die Ermahnung, von der wir im Bibeltext lesen. Jesus-Nachfolger sind imstande, andere vor Gefahren zu warnen.

Wenn wir gemeinsam mit anderen Jesus-Nachfolgern unterwegs sind und Gottes Geist in uns wirkt, dann haben wir die gleichen guten Voraussetzungen, wie die Briefempfänger in Rom vor 2000 Jahren. Wir sind befähigt und sollen in Gottes Namen eigenverantwortlich tätig werden.


Wollen Sie Gottes Herausforderung annehmen? Dann gehen Sie mit Gott auf Erkundungstour Ihrer persönlichen Möglichkeiten! Wie bringen Sie Ihre Befähigung zum Einsatz?


Tamara Schüppel

Ich freue mich auf Ihre RückmeldungZur Etappenübersicht Römerbrief