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J04 Jesus ist der ewige Gott

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Jesus ist keine Theorie, sondern eine Persönlichkeit.
Jesus ist keine Theorie, sondern eine Persönlichkeit.

Gott ist der Logos, der Schöpfergott, der aus dem Nichts geniale Kunstwerke und millionenfache Zusammenhänge kreiert. Gott ruft machtvoll ins Leben durch sein Wort. Und Gott ist Herr der Weltgeschichte. Er greift ein, weil er persönliche Beziehung zu Menschen sucht. Diese Aspekte beschäftigten uns in den Etappen J02 und J03. – Heute geht die Proklamation des Allmächtigen weiter: Gott wird Mensch. Das sprengt unser Vorstellungsvermögen. Was wir nicht erfassen können, ist jedoch nicht gleichzeitig für einen allmächtigen Gott unmöglich.


Er, das Wort [der Logos], wurde Mensch und wohnte unter uns. Und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit wie sie nur der Eine und Einzige vom Vater hat, erfüllt mit Gnade und Wahrheit. Johannes trat als Zeuge für ihn auf. „Der ist es!“, rief er. „Von ihm habe ich gesagt: Nach mir kommt einer, der weit über mir steht, denn er war vor mir da.“

Und aus seinem Überfluss haben wir alle empfangen, und zwar eine Gnade anstelle der Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott jemals gesehen. Nur der Eine und Einzige, der an der Seite des Vaters selbst Gott ist, hat ihn uns bekannt gemacht.

Die Bibel, Johannes-Evangelium 1,14-18

Zitatangabe Bibel: Benutzen Sie gern die Erläuterungen im Bibel-Navigator.


„Er, der Logos, wurde Mensch und wohnte unter uns.“ So beschreibt Johannes das Unfassbare. Er fährt fort: „Wir haben gesehen…“ Spätestens jetzt wissen wir, dass dieser Text ein Augenzeugenbericht ist. Nicht eine Person, sondern viele verschiedene bestätigen das historische Geschehen um die Person Jesus. Diese Wahrheit hat die Weltsicht der Menschen damals verändert. Wenn Sie dieser Wahrheit auf den Grund gehen, wenn Sie das ehrlich herausfinden wollen und sich den Konsequenzen stellen, dann wird dieses historische Geschehen auch Ihr persönliches Leben und Ihre Weltanschauung prägen. Halten wir an dieser Stelle fest: Christlicher Glaube ist keine philosophische Idee, unser Glaube basiert auf historischen Tatsachen.


Es war eine besondere Gnade, ein Geschenk, als das Volk Israel vor etwa 3500 Jahren durch Mose Gottes Gesetz kennenlernen durfte. Dieses Gesetz ist keine Einschränkung unseres Freiraumes. Stattdessen garantiert es Freiheit im Schutz von Gottes Gerechtigkeit, weil es gute Werte gegen Angriffe des Bösen verteidigt. Doch die Menschen erlebten, dass diese Gnade, das Gesetz zu kennen, nicht ausreicht: Kein Mensch ist fähig, Gottes Gebote vollständig zu halten. Deshalb wird jeder schuldig vor Gott und ist nochmals auf Gottes Gnade angewiesen. Der gerechte Gott fand eine rechtmäßige Lösung: Er sandte Jesus, der selbst Gott ist, der eine untrennbare Beziehung zu Gott hat. (Niemand hat Gott je gesehen. Als Einziggeborener, als Gott, der jetzt im Schoss des Vaters ruht, hat er Kunde gebracht. Johannes-Evangelium 1,18 nach Zürcher Übersetzung.) Jesus zeigt uns, wie Gott ist. Er macht uns Gottes Gnade zugänglich. Davon handelt das Johannes-Evangelium: In historische Begebenheiten eingebettet erfahren wir gut verständlich, wer Gott ist und wie er handelt.


Gottes Wort beinhaltet machtvolles Agieren des Schöpfergottes. Deshalb lohnt sich für mich die schon oft gelesene Lektüre immer wieder. Wenn Sie Gott erleben wollen, bleiben Sie dran an Gottes Wort! Er will uns begegnen durch das Johannes-Evangelium, das wir derzeit erkunden. Jesus ist keine Theorie, sondern eine Persönlichkeit. Er sucht persönlichen Kontakt zu jedem Menschen. So wertvoll bin ich in Gottes Augen! So wertvoll sind auch Sie in Gottes Augen!


Tamara Schüppel

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